Today on February, 22nd 1992, exactly 34 years ago, Cloud Nine & The Vitamin C played their last live gig - at the Eledil in Darmstadt.
The
line-up at the last gig: Dominik, keyboards and vocals (e.g. on Death
Blues), Mike: bass and vocals (e.g. on Black Queen); Pete: guitar and vocals; A. N. Own:
drums.
CNVC #6 played only two live gigs, both at the small ELEDIL Club in Darmstadt, Germany, before the band broke up. Between the 1st gig there in December 1991 and the 2nd one in February 1992 lay many weeks of rehearsals and also the first (and only) "proper" recording session in a semi-professional studio (in fact held on only 2 days, recording 6 backing tracks live in the studio and some overdubs, until the band ran out of money – so the mixing was never really finished and the mastertapes sadly seem lost. – But finally: in December 2023 Cloud Nine released those studio recordings remasterd on vinyl.
All the songs that were recorded in the studio earlier/later – were played live at the Eledil concerts, and they differ very much form the studio versions. The live version of Draw Down The Distance from the first gig was nearly 19 minutes spaced out jamming, while the second Eledil concert version was much more structured (more in the style of the studio version and also much shorter).
After this gig, not only the Sandman was dead, but also the band ...
Black Queen was the song that was played live most often. Thirteen times in total.
We weren't a blues band, but always saw ourselves as a psychedelic rock band. A blues song was still part of it, after all, there were also extremely psychedelic blues songs by our heroes in the sixties (think of Bass Strings or Death Sound Blues by Country Joe & The Fish or Ball & Chain by Big Brother & The Holding Company, to name just the best known). Death Blues has been in the program since the legendary second Heppenheim Oase gig in 1989 and has been performed from time to time; we have played it live a total of eight times, and this version is probably one of the best. While Death Sound Blues by Country Joe & the Fish (who admittedly helped inspire the song) is an anti-Vietnam War song, Death Blues is hardly less tragic. (It's about suicide ... and as we all know, that usually ends fatally).
Heute am 22.02.1992, also genau vor 34 Jahren, war der letzte Live-Gig von Cloud Nine & The Vitamin C – im Eledil in Darmstadt.
Die Besetzung beim letzten Gig: Dominik, Keyboards und Gesang (z. B. bei Death Blues), Mike: Bass und Gesang (z. B. bei Black Queen); Pete: Gitarre und Gesang; A. N. Own: Schlagzeug.
CNVC #6 spielte nur zwei Live-Konzerte, beide im kleinen ELEDIL Club in Darmstadt, bevor sich die Band auflöste. Zwischen dem ersten Konzert dort im Dezember 1991 und dem zweiten im Februar 1992 lagen viele Wochen Proben und auch die erste (und einzige) „richtige“ Aufnahmesession in einem semiprofessionellen Studio (die tatsächlich nur zwei Tage dauerte, an denen sechs Backing-Tracks live im Studio aufgenommen und einige Overdubs gemacht wurden, bis der Band das Geld ausging – daher wurde der Mix nie wirklich fertiggestellt und die Masterbänder scheinen leider verloren gegangen zu sein. – Aber schließlich: Im Dezember 2023 veröffentlichte Cloud Nine diese Studioaufnahmen remastered auf Vinyl.
Alle Songs, die zuvor/später im Studio aufgenommen wurden, wurden bei den Eledil-Konzerten live gespielt und unterscheiden sich stark von den Studioversionen. Die Live-Version von Draw Down The Distance vom ersten Gig war ein fast 19-minütiger, ausgedehnter Jam, während die zweite Eledil-Konzertversion viel strukturierter war (mehr im Stil der Studioversion und auch viel kürzer).
Bemerkenswert sind auch die relativ heavy/punkig klingenden neueren Songs wie Call, My Sunday On a Friday, I Don't Care oder No Difference sowie die Neuarrangements älterer „Klassiker“ wie Rainfrontier oder I'm Lost – alle ziemlich heavy gespielt und in starkem Kontrast zu den eher psychedelischen Jam-Tracks wie z. B. Sunspots. Die Band, zu der nun auch der neue, sehr kompetente Gitarrist Pete Hergo gehörte, suchte zu dieser Zeit nach einer neuen Richtung, und die Ergebnisse klingen vielversprechend, wobei die neueren Songs einen deutlichen Einfluss von Bands wie THE CURE (I Don't Care), GREEN ON RED (Walking My Road) oder sogar dem Rave-Sound von THE CHARLATANS (My Sunday On A Friday) zeigen. Eindeutig eine neue Entwicklung und eine willkommene Ergänzung zum eher an den späten 60er Jahren orientierten älteren CNVC-Sound mit Tracks wie I'm Lost, Car Car oder Rainfrontier (eher im Stil von 60er-Jahre-Garagenbands wie THE ELECTRIC PRUNES oder dem Acid Rock von THE DOORS oder der frühen Psychedelia von PINK FLOYD (Brainstorm, Black Queen)).
Der letzte Auftritt war auch insofern ungewöhnlich, als einige Songs neu im Programm waren und nur einmal live gespielt wurden (I Don't Care, On An Ordinary Day, It Makes No Difference). Die letzte Zugabe war Der Sandman ist tot, ein sehr seltsamer Song, geschrieben vom Keyboarder Dominik, der auch in Wim Wenders' Film HIMMEL ÜBER BERLIN nicht fehl am Platz gewesen wäre. Übrigens der einzige Song auf der Setlist in deutscher Sprache; er wurde auch nur zweimal live gespielt, beide Male im Eledil.
Nach diesem Gig war dann nicht nur der Sandmann tot, sondern auch die Band …
Black Queen war der Song, der am meisten live gespielt wurde. Insgesam dreizehn Mal.
Wir waren zwar keine Blues-Band, sondern verstanden uns immer als eine Psychedelic-Rock-Band. Ein Blues-Titel gehörte trotzdem dazu, immerhin gab es in den Sechzigern ja auch äußerst psychedelische Blues-Songs unserer Helden (man denke zum Beispiel an Bass Strings oder Death Sound Blues von Country Joe & The Fish oder Ball & Chain von Big Brother & The Holding Company, um nur einmal die bekanntesten zu nennen). Der Death Blues war seit dem legendären zweiten Heppenheim-Oase-Auftritt 1989 im Programm und wurde immer mal wieder ausgegraben; insgesamt haben wir ihn acht Mal live gespielt, und diese Version dürfte mit die beste sein. Während es sich beim Death Sound Blues von Country Joe & the Fish (der zugegebenermaßen den Song mit inspiriert hat) um einen Anti-Vietnam-Krieg-Song handelt, geht es im Death Blues kaum weniger tragisch zu. (Er handelt von Selbstmord … und der endet bekanntermaßen ja in der Regel tödlich.)



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